Aktuelles

13. Mai 19

Gemeinsam mit dem Imkerverein Hohenau und Umgebung findet zu 1. Mal bei uns der Tag des offenen Bienenstocks am Sonntag, den 26. Mai von 10.00 – 17.00 statt. Im Vordergrund steht die Information über Bienen und unsere Arbeit als Imker. Es wird aber auch wieder verschiedene Verkaufsstände nicht nur, aber auch zum Thema Biene/Honig & Co geben.

31. Jänner 19

Winter – bei den Bienenstöcken.

Die kräftige Schneeschicht auf den Dächern der Zargen (so nennt man die „Bienenhäuser“) wirkt wärmedämmend. Das hilft den Bienen die überlebenswichtige Raumtemperatur zu halten. Die Bienen bilden im Winter um ihre Königin die sogenannte Wintertraube. d.h. sie scharen sich traubenförmig um die Königin. Die Temperatur im Bienestock darf nicht unter 14° fallen, da die Bienen sonst erstarren und sterben. Durch Muskelzittern der Arbeitsbienen wird der Innenraum bis zu einer Temperatur von 25 – 30° aufgeheizt, dadurch wird der eingelagerte Honig weich genug um als Nahrung aufgenommen werden zu können und damit notwendige Kraft getankt. Nach einem Tag sinkt die Temperatur wieder ab. Dieser Vorgang wiederholt sich nach einigen Tagen. Es gibt darüber sehr interessant Studien von Bienen – Forschern.

7. Mai 18

Nach der gelungenen Veranstaltung in unserem Garten, haben die Bienen wieder mehr Zeit von mir in Anspruch genommen.

Der Raps ist heuer sehr rasch verblüht und so habe ich die erste Schleuderung des Honigs vorgenommen. Leider ist die Ernte diesmal nicht groß ausgefallen. Das Wetter war wohl nicht ideal für den Eintrag von Honig.

Die Akazien bzw. Robinien, wie sie richtig heißen, stehen in voller Blüte. Wir werden sehen, ob hier die Ernte etwas besser ausfallen wird.

 

 

28. Jänner 18

Nach ein paar ruhigen und gemütlichen Wochen beginnt die Zeit der Planung für die kommenden Monate. Ich überlege, mit welchen Spezialitäten oder praktischen Geschenken ich meine Familie in diesem Jahr überraschen könnte. In dieser Zeit schmökere ich wieder in so manchem Kräuter- oder Gartenbuch. Dabei fällt mir die ein oder andere Idee ein, die ich in diesem Jahr umsetzen könnte.

Nun ja, das Jahr ist jung, ich bin schon selbst neugierig, was es alles bringen wird!

3. September 17

Seit zwei Wochen haben wir wieder Küken. Das ist eine große Freude! Bereits im Mai hatte sich eine Henne zum Brüten angesetzt, aber leider sind keine Küken geschlüpft. Einerseits waren unbefruchtete Eier dabei, andrerseits hat die Henne einige Eier zerdrückt. Als nun Anfang August wieder eine Henne zu brüten begann, legte ich ihr verschiedene Eier von einer anderen Hühnerbesitzerin unter. Und diesmal klappte es. Von den vier Küken die schlüpften, war eines leider nicht lebensfähig und verstarb am nächsten Tag. Die drei verbliebenen Küken sind munter unterwegs und fühlen sich wohl bei uns! Die Glucke (= Mutterhenne) lernt ihnen alles, was sie zum Leben brauchen: Futter picken, Wasser saufen, am Boden scheren usw. Wir haben den Auslauf beim Kükenstall mit Netzen abgedeckt, damit kein Greifvogel die Küken holt.

25. Juni 17

Am 15. Juli 2017 findet in Hohenau wieder das Kellerfest statt. Bei diesers Veranstaltung haben auch wir geöffnet. Diesmal gibt es bei uns „Kunst im Keller“. Maria Zaniat präsentiert Keramik – Objekte und Johann Schweinberger Holz – Objekte von 15.00 – 20.00 in unserem Hauskeller. Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen!

26. April 17

Vergangenen Samstag hat bei uns ein Workshop zum Thema Kochen mit Frühlingskräutern stattgefunden. Es hat den Teilnehmerinnen und mir Spass gemacht, in der Natur miteinander die Kräuter zu entdecken, die wir für unsere Speisen brauchten, zu ernten und dann auch noch in meiner Küche die verschiedenen Gerichte gemeinsam zuzubereiten. Es gab einige neue Geschmacksrichtungen zu erproben, der Phantasie bei der Verzierung freien Lauf zu lassen und Anregungen und Ideen auszutauschen.

Hier ein Blick auf unseren Nachtisch: das Blütendessert!

 

 

6. Jänner 2017

Das neue Jahr hat gut begonnen. Der Nebel, der in der Silvesternacht Einzug gehalten hat, verzauberte die Landschaft, wie ein Foto vom Blick aus unserem Wohnzimmerfenster zeigt.

Hin und wieder tanzen ein paar Schneeflocken vom Himmel, aber zu wenig um eine ordentliche Schicht Schnee zum Rodeln zu haben. Die Kälte bringt für viele Pflanzen und Tiere eine Zeit der Ruhe. So auch für unsere Hühner, die derzeit nur wenige Eier legen.

 

 

30. November 2016

Der Advent hat begonnen. Für mich ist das eine Zeit, in der ich einerseits Weihnachtsbäckerei backe, am Nachmittag mit Freundinnen oder allein gemütlich Tee trinke, verschiedene Texte lese, aber auch kleine und große Geschenke für meine Lieben besorge oder herstelle.

honigTraditionellerweise wird bei der Bäckerei, vor allem beim Lebkuchen Backen, Honig gebraucht. Honig wird natürlich ebenfalls zum Süßen von Tee oder zum Aufstreichen aufs (Butter-) Brot verwendet. Deshalb habe ich schon reichlich Honig verkauft. Viele haben mir gemeldet, dass er sehr gut ist. Ich freue mich, dass der Honig meiner Bienen meinen KundInnen so gut schmeckt!

 

 

21. August 2016

bienen2In der diesjährigen Saison haben sich meine Bienenstöcke verdoppelt. Einserseits ist ein neuer Bienenstock entstanden in dem aus den beiden bisherigen, starken Völkern ein Ableger gemacht wurde und andrerseits habe ich auch heuer wieder einen Bienenschwarm eingefangen. Meine Zargen (= Kisten) sind nicht neu gestrichen, aber die Bienen fühlen sich darin offenbar wohl!

mohn mit hummel u biene

Mohnblüte mit einer Hummel und zwei Bienen.

Die beiden „alten“ Völker haben sich nach dem Winter sehr gut entwickel und die Bienen haben fleißig Honig eingetragen. Die Honigsorten werden bei uns nach den Blüten der sogenannten „Haupttrachten“ (= spezieller Ausdruck aus der Imkerei der bedeutet, dass Bienen ein großes Angebot von bestimmter Pflanze vorfindet und zum Sammeln anfliegt) benannt: Raps, Akazie, Linde und Sonnenblume. In diesem Jahr waren wieder einige Rapsfelder in unserer Gegend und sogar ein Sonnenblumenfeld in nächster Nähe. Akazien und Linden haben wir ja in großer Zahl am Kellerberg! Natürlich sammeln die Bienen auch Nektar und Pollen von anderen Blüten. Im Frühling z.B. bei Löwenzahn oder Apfelblüten und später bei vielen Blumen und Kräutern wie Mädesüß, Lavendel oder Mohn, sowie auf dem Bild zu sehen.

Bei der letzten Schleuderung – dem Sonnenblumenhonig, konnte ich sogar schon Honig von den beiden „neuen“ Stöcken ernten! So habe ich heuer insgesamt rund 135 kg Honig bekommen, worüber ich mich sehr freue! Wer also Honig braucht, kann gerne zu mir einkaufen kommen!

 

29. Juni 2016

Mandelbaum mit Früchten

Mandelbaum mit Früchten

Der Sommer hat Einzug gehalten!

lavendelbeet3Die ersten heißen Tage werden nicht nur zum Schwimmen sondern auch zum Ernten genützt. Erdbeeren, Ribisel und Himbeeren tragen reichlich Obst und sind großteils berets verarbeitet bzw. gegessen. Kräuter wie Zitronenmelisse, Minzen, Rosenblüten, Liebstöckel usw. habe ich geschnitten und zum Trocknen aufgehängt und aufgelegt. Die Lavendelstöcke stehen in voller Blüte!

Nach der besonders schönen Blüte im Frühjahr haben die meisten Steinobstbäume (Marillen, Nektarinen, Pfirsiche, Zwetschgen) leider beim Spätfrost ihre Früchte verloren. Das Mandelbäumchen, das ein Verwandter des Pfirsichbaumes ist, hat seine Früchte behalten. So werden wir heuer einige Mandeln ernten können!

 

16. Jänner 2016jaenner 16

Ein wenig Schnee und mäßige Kälte vermitteln einen Eindruck von Winter.

Seit 10. November 2015 bin ich im Flüchtlingsheim in Hohenau als Quartierbetreuerin angestellt. Wir beherbergen 50 Asylwerber aus verschiedenen Nationen. Vor einigen Wochen wussten wir in Hohenau noch nicht, welche Herausforderungen auf uns warten. Mittlerweile hat das Wort „Asylwerber“ viele Gesichter bekommen und ist für uns lebendig geworden. Dank der Mithilfe vieler Menschen aus der Bevölkerung von Hohenau und Umgebung ist es gelungen, den Flüchtlingen ein wenig Menschlichkeit, Geborgenheit, Respekt, Aufmerksamkeit, aber auch Materielles zu schenken. Für die meisten Bewohner unseres Asylwerber Heimes bedeutet dies, sich wieder als Menschen angenommen und ein wenig zu Hause zu fühlen.

Kein Verleugnen von bestehenden und kommenden Problemen. Einfach mitarbeiten, neue Menschen, fremde Kulturen, andere Ideen kennen- und respektieren lernen. Sich selbst und Mitmenschen neu entdecken und aneinander wachsen.  Ich bin dankbar, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.